Einsichten

An dieser Stelle möchten wir interessierten Besuchern & Besucherinnen eine inhaltliche Einsicht in unsere Arbeit geben. Sie sind herzlich eingeladen mit uns in den Austausch zu gehen, wenn Sie vertieftes Interesse an inhaltlichen & therapeutischen Fragestellungen haben.

Wir sind ebenso interessiert an persönlicher und regionaler Vernetzung mit Kollegen & Kolleginnen und Institutionen und nehmen regelmäßig an Arbeitskreisen teil.

Veröffentlichungen

Wir veröffentlichen an dieser Stelle jährlich unseren Tätigkeitsbericht.

Konzepte

Laden Sie an dieser Stelle inhaltliche Konzepte des Männerzentrums.

Links

Finden Sie hier einen Wegweiser zu anderen Beratungsstellen in der Region Hessen.

Veröffentlichungen

Tätigkeitsbericht 2017

Wir erstellen jährlich einen Tätigkeitsbericht in dem wir über unsere Erfahrungen mit den Klienten berichten. Hierbei verwenden wir keine echten Fälle, sondern nutzen unsere vielfältigen Gespräche, um einen Zugang zu gesellschaftlich relevanten Themen zu erhalten. Ebenso erhalten Sie einen Überblick darüber welche Anliegen uns über das Jahr erreichen und wie hoch unsere Klientenzahlen über die Themen hinweg verteilt  sind.

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Tätigkeitsbericht 2017 als PDF

Konzepte

Behandlungsstandards

In unsere Beratungsstelle kommen Männer aus sehr unterschiedlichen Milieus und Lebenslagen. Dazu gehören auch immer noch Männer mit sehr traditionellen Männlichkeitsvorstellungen, die sich damit schwertun, Frauen gleiche Rechte zuzugestehen. Die Zahl dieser Männer nimmt jedoch immer mehr ab.

Es hat sich seit vielen Jahren im Verhältnis der Geschlechter etwas Entscheidendes verändert. Viele Männer haben mehr Abstand zu frauenabwertenden Denkmustern gewonnen. Sie schätzen partnerschaftliche Umgangsweisen und ein höherer Prozentsatz beteiligt sich engagiert in Kindererziehung und Hausarbeit. Unabhängig davon kann es trotzdem zwischen den Partnern zu Konflikten kommen, die eskalieren und zu gewalttätigen Übergriffen führen können. Die Ursachen hierfür lassen sich dabei nicht mehr nur mit traditionellen Denkmustern über Frauen und Männerrollen erklären.

Aggressive Erwachsene und Jugendliche leben ihre aggressiven Impulse nicht einfach aus Lust und Triebhaftigkeit aus. Für viele dieser Personen gilt, dass frühe Traumatisierungen in einer instabilen Herkunftsfamilie (ökonomische Probleme, innerfamiliäre Spannungen) sich vermischen mit der Erfahrung von vielfältigen Beziehungsabbrüchen, die als belastend erlebt und verzerrt wahrgenommen werden. Dies führt häufig zu psychodynamischen Konflikten, die die Realitätsprüfung, antizipierende Funktionen und den Reizschutz beeinträchtigen und Selbstentwertungen und Störungen im Realitätsbezug zur Folge haben.

Wenn Sie mehr über unsere Standards der Behandlung erfahren möchten, haben Sie hier die Gelegenheit zum Download.

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